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Eine lächelnde Frau zeigt ein Tablet mit einem Schild-Symbol, im Hintergrund arbeitet ein Kollege an einem Laptop, beide in einem hellen, modernen Büro.

Wie hängen Datenschutz und Cybersicherheit zusammen?

Datenschutz und IT-Sicherheit gehören zusammen — das eine funktioniert nicht ohne das andere.

Wir zeigen, was seit Ende 2025 mit NIS2 neu dazukommt und was Sie konkret tun können.

Bild: KI-generiert (OpenAI)

Cybersicherheit ist der Schutz von IT-Systemen und Netzwerken vor Bedrohungen wie Hackerangriffen, Viren und Malware. Sie ist für Unternehmen aller Größenordnungen von entscheidender Bedeutung, weil sie die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Daten schützt.

Datenschutz und Cybersicherheit sind eng miteinander verbunden.

Wer personenbezogene Daten verarbeitet, muss das sicher tun. Dazu gehören angemessene Sicherheitsmaßnahmen, die Sensibilisierung der Mitarbeitenden für Datenschutzfragen und die Einhaltung von Datensicherheitsstandards.

Cybersicherheitsvorfälle können zu Datenschutzverletzungen führen. Wenn zum Beispiel ein Hackerangriff erfolgreich ist, können die Angreifer personenbezogene Daten ausspionieren, stehlen oder zerstören. Das kann erhebliche finanzielle und reputationsschädigende Folgen für das betroffene Unternehmen haben.

Um datenschutzkonform zu sein und die Datensicherheit zu gewährleisten, müssen Unternehmen Cybersicherheitsvorfälle daher verhindern und auf sie reagieren können.

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:

  • Effektive Sicherheitsmaßnahmen implementieren: Dazu gehören zum Beispiel Firewalls, Virenschutzprogramme und Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Mitarbeitende für Datenschutzfragen sensibilisieren: Sie sollten über die Risiken von Cybersicherheitsvorfällen und die Bedeutung von Datenschutzmaßnahmen informiert sein.
  • Datensicherheitsstandards einhalten: Es gibt anerkannte internationale Standards für die Datensicherheit, zum Beispiel ISO/IEC 27001. Ihre Einhaltung verbessert die Datensicherheit messbar.

Datenschutz und Cybersicherheit sind zwei Themen, die Unternehmen ernst nehmen sollten. Durch angemessene Sicherheitsmaßnahmen und sensibilisierte Mitarbeitende lässt sich beides zuverlässig miteinander verbinden.

Neu seit Ende 2025: NIS2

Seit dem 6. Dezember 2025 gilt in Deutschland eine neue Cybersicherheits-Vorschrift — ohne Übergangsfrist. Sie verpflichtet rund 29.500 Unternehmen in 18 als kritisch eingestuften Branchen zu Risikomanagement- und Meldepflichten für Cybersicherheitsvorfälle. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 10 Millionen Euro.

Anders als der Datenschutz knüpft diese neue Vorschrift nicht an personenbezogene Daten an, sondern an die Sicherheit der IT-Systeme insgesamt. Für betroffene Unternehmen laufen beide Pflichten künftig parallel: Die eine schützt die Daten der betroffenen Personen, die andere die Systeme, auf denen diese Daten verarbeitet werden. Ob Ihr Unternehmen betroffen ist, hängt von Branche und Größe ab — das lohnt sich im Einzelfall zu prüfen.

Zusätzliche Tipps für die Datensicherheit

  • Backups erstellen: Wichtig, um Daten im Falle eines Cybersicherheitsvorfalls wiederherstellen zu können.
  • Regelmäßige Updates durchführen: Software-Updates enthalten häufig Sicherheitspatches, die Schwachstellen schließen.
  • Phishing-Angriffe erkennen: Eine beliebte Methode für Cyberkriminelle, um an sensible Daten zu gelangen. Mitarbeitende sollten die Gefahren kennen und erkennen können.

Mit diesen Maßnahmen lässt sich die Datensicherheit im Unternehmen deutlich verbessern.

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